Superbowl

Jedes Jahr feiern Millionen von Footballfans ihn, Familie und Freunde versammeln sich um den Fernseher, um ihn anzuschauen, und die Werbetreibenden strömen zu ihm, als wäre er der heilige Gral des Konsumverhaltens. Der Super-Bowl-Sonntag ist in Amerika kein gewöhnlicher Tag, sondern de facto ein nationaler Feiertag. Was ist eigentlich das Problem?

Der Super Bowl ist die populäre Bezeichnung für das Meisterschaftsspiel der National Football League (NFL). Es ist jährlich das meistgesehene eintägige Sportereignis der Welt und wurde 2018 in mehr als 170 Länder übertragen und erreichte im Durchschnitt 104,3 Millionen Zuschauer im Fernsehen.

Historie

Die moderne Ära des professionellen Footballs begann 1922, als der amerikanische Berufsfootballverband seinen Namen in National Football League (NFL) änderte. Von 1922 bis 1932 wurde die Mannschaft mit dem besten regulären Saisonrekord zum Meister gekrönt. Zu dieser Zeit schwankte die Liga zwischen acht und 18 Mannschaften.

Die NFL führte erst 1933 eine Nachsaison durch, als die Liga ihre Mannschaften in zwei Fünfer-Teams aufteilte und das erste NFL-Meisterschaftsspiel ansetzte. In diesem ersten Meisterschaftsspiel schlugen die Chicago Bears die New York Giants im Wrigley Field in Chicago mit 23:21. Der erste Super Bowl sollte erst in 34 Jahren ausgetragen werden.